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HTML-Tipps

Anmerkung: Der folgende Text stammt ungefähr von 2002–2004 und ist inzwischen recht veraltet – während damals viele Browser CSS noch nicht richtig beherrschten (was deshalb nur für Kleinigkeiten wirklich nutzbar war), hat sich inzwischen die Lage geändert. Und nachdem CSS sehr mächtig ist, gibt es unzählige Möglichkeiten, ein Layout zu realisieren – und nicht mehr „den einen richtigen Weg“ wie bei reinem HTML. Darum werde ich diese Seite nicht aktualisieren; wer CSS machen will, suche sich andere Quellen. Die Tipps hier beziehen sich nach wie vor darauf, wie man robustes (und halbwegs standardkonformes) HTML (mit sehr einfachem CSS und JavaScript) schreibt, das von den defekten Engines von IE 4.x und Netscape Navigator 4.x zuverlässig dargestellt wird und auch in w3m und elinks lesbar ist. Generell: Einfacher, sauberer Code ist nicht nur leichter zu schreiben und zu warten, sondern zukunftssicherer und liefert meist auch die übersichtlichsten Webseiten – und die Übersichtlichkeit sollte bei jedem Layout das Wichtigste sein.

Weil ich beim Basteln von Webseiten gerne die volle Kontrolle habe, schreibe ich HTML per Hand. Und weil mir Übersichtlichkeit wichtig ist und weil ich faul bin, kommt nur ganz simples HTML zum Einsatz, garniert mit CSS. Trotz Verzicht auf üble Tricksereien (die nicht immer so funktionieren, wie sie sollten) habe ich gelernt, ein paar Sachen zu beachten.

Achja, noch was: Während es in den Anfangsjahren des Internet zum guten Ton des Webdesigns gehörte, aufwändige Layouts mit den wüstesten Tricksereien (verschachtelte Tabellen, blinde GIF-Abstandhalter) hinzubasteln, zeichnet sich jetzt im Mozilla-Zeitalter ein gegensätzlicher Trend ab: alles muss zwangsläufig standardkonform sein, am besten XHTML. Kurz gesagt, ich sehe das nicht so eng; wichtig ist, dass es funktioniert, und zwar überall. Mir geht Einfachheit und Kompatibilität vor Standardkonformität, d.h. es soll in möglichst vielen Browsern funktionieren (v.a. die alten Netscape 4.x kann man nicht einfach vernachlässigen; Lynx ist für Masochisten, aber w3m ist ein Textmodus-Browser, den ich gerne verwende), es soll simpel sein (statisch statt dynamisch, darum mag ich Frames statt kompliziert via PHP eingebauten Navigationsleisten, auch wenn Frames nicht standardkonform sind) und auch für den Entwickler gut durchschaubar. Manches davon bedingt sich gegenseitig. Wenn ich ein simples Layout mache, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass es sehr weit kompatibel ist, auch wenn es den neuesten Standards nicht entspricht. Immer noch besser, als eine was-weiß-ich-wie validierte Seite zu machen, die dann in älteren Browsern verhackstückt aussieht (auch wenn die Browser schuld sind). Mit alten Seiten kommen dagegen moderne Browser gut klar; warum sollte man das nicht ausnutzen? Das Internet lebt schließlich davon, dass die Informationen überall und mit jedem Gerät abrufbar sind.