Hier ist eine Sammlung meiner Projekte, zu denen es eigene Webseiten gibt:
Am Anfang stand eine Vision: das elektronische Studium. Alle Skripten, ja möglichst alles Material, das man zum Studium benötigt, das sich ansammelt, wollten meine Freunde und ich in elektronischer Form haben – keine Papierverschwendung, keine unleserliche Schmiererei, keine Stapel, in denen man nichts mehr wiederfindet, sondern das gesamte Material befindet sich auf ein paar CDs, und mit einer Volltextsuche findet man auch alles wieder. Wenn man es auf Papier haben will, kann man es schließlich immer noch ausdrucken.
Wir kauften uns kleine Laptops (Fujitsu Lifebook B110), die erstens erschwinglich sind (weil der Prozessor langsam, das Display klein und z.B. kein CD-ROM-Laufwerk dabei ist), und zweitens durch ihre geringe Größe, ihre lange Laufzeit und ihre geringe Geräuschentwicklung (kein Lüfter) dafür wie geschaffen sind. Am Anfang des Studiums probierten wir einfach aus, ob das Mitschreiben auf Laptop Sinn macht – und es funktionierte erstaunlich gut! Im Laufe der Zeit haben wir unsere Technik weiter verfeinert: einer schreibt mit, und der andere macht die Zeichnungen (beides mit dem StarOffice; damit haben wir begonnen, und es hat sich bewährt), und veröffentlicht wird es im PDF-Format.
Die Webseite dazu, wo wir die Skripten veröffentlichen, ist www.skriptweb.de (in Anlehnung an einen Bekannten (Hallo Joachim!), der www.unixweb.de betreibt) – kostenlos, denn das Wissen soll frei sein, und außerdem ist schließlich das Studium schon hart genug; lieber hilft man sich gegenseitig (der gemeinsame Gegner ist der unverständliche Stoff), als gegeneinander zu arbeiten.
Alle reden vom Online-Studium – wir tun es!
Das schnellste Verkehrsmittel bringt nichts, wenn der Weg dorthin (zum Parkplatz, zum Bahnhof, zum Flughafen) den Zeitvorteil wieder auffrisst – zu Fuß ist man doch verdammt langsam, und das senkt die Durchschnittsgeschwindigkeit massiv. Die ideale Ergänzung ist hier ein Faltrad: man kann es überall hin mitnehmen und es ist schnell einsatzbereit.
Das Brompton ist eines der kleinsten Falträder, und deshalb habe ich es gekauft. Und das Fahren damit macht einen Riesenspaß; raus aus der S-Bahn, Brompton aufgeklappt, und los geht es. Leider habe ich auch oft genug mit technischen Problemen zu kämpfen (vielleicht, weil ich manchmal wie ein Henker fahre) – es entwickelte sich eine gewisse Hassliebe zu diesem Gerät. Und weil ich schon so viel mit meinem Brompton durchgemacht habe, reichte es irgendwann für eine Webseite. Zuerst hatte ich eine eigene Seite – dann meinte aber Rainer Zenz, dass wir unsere Seiten zusammenlegen sollten. Das Ergebnis lautet www.bromptonauten.de, und ist deutlich mehr als die Summe unserer alten Brompton-Webseiten. Rainer betreut jetzt diese Seite und steckt unglaublich viel Arbeit hinein – aber das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen!
Reisen macht Spaß, ist aber leider auch recht teuer. Deshalb ist es viel zu schade, tausende von Kilometern weit zu reisen und dann nur faul am Strand zu liegen. Ich mache es anders: Entspannen kann man sich auch zu Hause (man muss vielleicht lernen, auch in der gewohnten Umgebung „abschalten“ zu können – auch mir fällt das oft nicht leicht), auf Reisen versuche ich dagegen, möglichst viel zu erleben und zu sehen, und das möglichst günstig.
Und so habe ich in den letzten Jahren einige fantastische Reisen gemacht, die zwar nicht alle unbedingt zu exotischen Zielen führten, aber trotzdem sehr eindrucksvoll waren – ich kann mir nicht vorstellen, dass Leute, die für viele tausend Mark bis ans Ende der Welt reisen, viel mehr erlebt haben. Damit die Erinnerungen nicht im Laufe der Zeit verblassen, schreibe ich alles auf; und weil diese Reiseberichte auch manche anderen Leute interessieren (die Besucherzahlen belegen das), stelle ich sie mit meinen Freunden ins Netz, und träume von weiteren Reisen...
Diese Seite gehört meinem Freund Michael Wack und dreht sich um Bastelanleitungen. Immer wieder hat man ein Problem, zu dem es keine befriedigende Lösung zu kaufen gibt, dann muss man sich selber etwas ausdenken. Weil erstens oft andere Leute auch daran interessiert sind („Sag mal, wie hast du eigentlich...“) und zweitens man die ganzen Details, über die man sich Gedanken gemacht hat, mit der Zeit vergisst, ist es sehr sinnvoll, die wichtigsten Punkte schriftlich festzuhalten – und dann kann man sie auch gleich ins Netz stellen. Ich erwähne diese Seite deshalb, weil ein Teil des Inhalts von mir stammt.
Wenn man viel unterwegs ist, will man die Zeit nutzen und Ideen festhalten – und braucht dann z.B. einen Notizblock, ein Diktiergerät oder ähnliches. Bei mir war es ein PDA vom Typ „Psion Serie 3c“ – ein Freund hatte ihn mir empfohlen, ich kaufte mir ein gebrauchtes Gerät, und war begeistert! Was dieses kleine Ding alles kann: Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Taschenrechner, Datenbank, ...und das alles in einer Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit, die man sich vom PC nur wünschen kann. Als er mir kaputt ging, fühlte ich mich wie nackt, sofort musste Ersatz her (ein Psion 3mx, ebenfalls gebraucht gekauft – mehr gab das Budget nicht her). Eines Tages hörte ich von einem Psion-Stammtisch, ging hin, und lernte dort W. J. Rieker vom wjr-Verlag kennen, der ein Psion-Buch herausbringen wollte und fragte, ob ich mitarbeiten will. Warum nicht, ist schließlich eine tolle Herausforderung – und hier ist es, „Mobile Computing mit Psion ...aus der Praxis“; es war zwar viel mehr Arbeit als gedacht (und reich bin ich auch nicht geworden), aber es hat sich gelohnt.
GAP, das internationale Treffen von Geophysik-Studenten, wird im Jahr 2005 von der Uni München veranstaltet. Zusammen mit meinen Mitstudenten habe ich diese Konferenz vorbereitet und war für die Webseite verantwortlich.
Wie in vielen Orten hat auch in meiner Heimatstadt Ebersberg der Straßenverkehr in den letzten Jahren immer mehr zugenommen, entsprechend laut sind die Rufe nach Entlastung, und in den Augen vieler Leute ist eine Umgehungsstraße die Patentlösung. Aber so einfach ist das nicht. Denn Ebersberg hat es nicht nur mit linearem Durchgangsverkehr (der relativ leicht abzuleiten wäre) zu tun, sondern besitzt letztendlich zwei sich kreuzende Durchgangsachsen und dazu noch jede Menge Quell- und Zielverkehr. Eine intelligentere, großräumige Lösung müsste her – leider gibt es für dieses Konzept keine Unterstützung aus der Politik. Statt dessen fordert man, trotz nachdenklich machender Gutachten, die direkte Ortsumgehung, will dafür kostbare und unberührte Teile umgebenden Natur opfern, und riskiert das böse Erwachen ein paar Jahre später, wenn die Versprechungen nicht eingetroffen sind. Diese Webseite soll etwas Aufklärungsarbeit leisten – schließlich kann es keine Lösung sein, auf Kapazitätsengpässe mit grenzenlosem Ausbau zu reagieren (schließlich bedeutet das, dass die Nachbargemeinden gezwungenermaßen nachziehen müssen, um nicht selber zum Flaschenhals in der Verkehrslawine zu werden), den man sich auf Dauer sowohl vom Landschaftsverbrauch her als auch alleine wegen der Kosten einfach nicht leisten kann.
Ich bin auch begeisterter Wikipedia-Mitarbeiter. Tätig bin ich dort, wo ich Ahnung habe – also vor allem bei technischen und wissenschaftlichen Dingen (Computer, Physik, Geowissenschaften, Fahrrad) und bei allem, was ich aus erster Hand kenne (mein Heimatort Ebersberg sowie diverse Urlaubsziele).